Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel,
sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

Hippokrates von Kos
ca. 460 v. Chr. – 370 v. Chr.
griechischer Arzt und „Vater der Heilkunde”


Was ist unter Biologischer Medizin zu verstehen?

Es handelt sich hier um eine Art der Heilkunde, die auf den Gesetzen des Lebendigen im biologischen Sinn beruht. Die grundlegenden physiologischen Abläufe im Körper des Menschen werden entscheidend von seinem Umfeld, seiner Wohnsituation, seiner Ernährung oder seinem sozialen Bezugsnetz beeinflusst und bei Belastungen so lange wie möglich durch selbstregulierende Prozesse ausgeglichen. Wird diese Balance durch ein Übermaß an beispielsweise Stress, Fehlernährung oder Giften gestört, ist Krankheit programmiert, da die Selbstregulation überfordert ist.

Für folgende Bereiche gibt es in der Erfahrungsheilkunde, aber auch in der heutigen wissenschaftlichen Diskussion zunehmend Beweise. Sie bieten den Ansatz zu ursächlich orientierten Therapiemodellen.

Gesundheitsschädigende und damit potentiell krankheitsauslösende Faktoren aus Sicht der Biologischen Medizin sind:

* Eine zunehmende Belastung des Organismus mit Umweltgiften. Hierzu zählen chemische Substanzen und Verbindungen sowie Schwermetalle und die steigende Dauerbelastung des Organismus durch technische bzw. physikalische Emissionen insbesondere am Schlafplatz.
* Eine deutliche Unterversorgung des Organismus’ mit lebenswichtigen Mikro- und Makronährstoffen wie Proteinen, Fetten, Hormonen, Vitaminen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenwirkstoffen usw.
* Belastung des Organismus durch chronische Infektionen mit Borrelien, Herpesviren, Streptokokken usw. Herdbelastungen durch chronische Entzündungen der Zähne, des Kiefers, der Nasennebenhöhlen oder des Darmes.
* Funktionelle Störungen durch Fehlbiss, Fußfehlstellung, Narben, Verschiebung von Wirbelkörpern usw.
* Psychische Belastungen, emotionaler Dauerstress, unterbewusste negative Glaubenssätze, Traumatisierungen aus der Vergangenheit usw.

Bei Problemfällen dieser Art setzt die Biologische Medizin an, deren Diagnostik- und Therapiewege in das medizinische „Paralleluniversum“ Naturheilverfahren führen. Dreh- und Angelpunkt dieser Heilweise ist die Erfahrung, dass jede gesundheitliche Störung eine Ursache hat, die der Körper durch Symptome zum Ausdruck bringt.

Anstatt nun diese Symptome mit oft nebenwirkungsreicher Medikation zu unterdrücken, konzentriert sich die Biologische Medizin mit Hilfe ganzheitlicher Ansätze auf die Ursachen. Dabei wird der Patient als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet, die in Wechselwirkung zueinander stehen. Die therapeutische Einwirkung auf den einen Bereich kann daher Auswirkungen auf einen anderen haben. So werden Selbstheilungskräfte aktiviert, die oft auf Jahrhunderte langer Erfahrung auch aus fernöstlicher Tradition beruhen. Hier wird vor allem das Immunsystem sowie der Zellstoffwechsel stimuliert, die Compliance gestärkt und belastende Stoffe ausgeleitet.

Ein Beispiel:

Die Krankheitsbilder Migräne, Allergie, Weichteilrheumatismus u. ä. beschreiben eine bestimmte Symptomkonstellation. Aufgrund der typischen Beschwerden (Symptome) wird dann eine Diagnose gestellt.

Die Therapie mit konventionellen Präparaten kann dann im Idealfall die Symptome beseitigen, was oftmals eine Dauertherapie nach sich zieht.

Die teilweise komplexen Ursachen im feinstofflichen Bereich bzw. auf Zellebene werden in der herkömmlichen Diagnostik und Therapie nur selten (an)erkannt.

Als weiterer Schwerpunkt von Naturheilverfahren gilt die Ordnungstherapie, die dem Patienten eine ausgewogene Lebensweise in physiologisch angemessenem Rhythmus nahelegt. Pflanzenheilkunde, Ernährungstherapie und im weiteren Sinn auch Akupunktur sowie Homöopatie ergänzen die Palette der bio-medizinischen Verfahren.

Es steht außer Zweifel, dass es immer mehr chronisch erkrankte Menschen gibt und dass die Beschwerden immer früher auftreten. So steigt der Anteil kranker Kinder u. a. mit Verhaltensstörungen, Allergien, Asthma, Neurodermitis, Autoimmunerkrankungen leider immer weiter an.

Die Ursachen dafür sind zu einem großen Teil in der heutigen Lebensführung zu suchen, die voller krank machender Potenziale steckt.

Durch die Beschäftigung mit Gesundheit, Bereitschaft zur Veränderung und Einsicht in einfache natürliche Lebensgrundsätze besteht die Chance einer wirklich ursächlichen Beeinflussung von Erkrankungen.

Zu all diesen Themen werden Sie hier künftig regelmäßig neue Daten und Verweise zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten.

Unsere Sprechzeiten

Mo. bis Fr. 8-10 Uhr
Mo. und Do. 15-17 Uhr
und nach Vereinbarung

Tel: 02332 - 55 24 24